













|
Die Sternwarte
In dem 20 Meter hohen, achteckigen Turm der Sternwarte ist neben der Beobachtungskuppel noch das Sekretariat, die Bibliothek, eine Ausstellung und ein Hörsaal untergebracht.
Die Beobachtungskuppel mit dem Hauptteleskop
Die öffentlichen Fernrohrbeobachtungen werden mit einem 14"-Spiegelteleskop (ca. 35cm) der Bauart Schmidt-Cassegrain der Firma Celestron (C14) durchgeführt. Die Brennweite von ca. 4000 mm ist für die öffentlichen Beobachtungen mit einem Brennweitenreduzierer (Lumicon Giant Easy Guider) auf die Hälfte verringert.

Was kann man durch das Teleskop sehen?
Schauen Sie hier durch unser Fernrohr!
|
 |
| Die für öffentliche Beobachtungen praktikablen Vergrößerungen zwischen 40- und 300-fach werden durch Okulare mit Brennweiten zwischen 50 und 7 mm realisiert. Ein Okularspektroskop ermöglicht die visuelle Betrachtung der Spektren heller Sterne. Neben dem Hauptteleskop ist ein Linsenteteskop mit 900 mm Brennweite und 100 mm Öffnung angebracht. Ein solches Teleskop wählen Einsteiger oft als Erstausstattung. Während der öffentlichen Beobachtung kann man sich hier einen eigenen Eindruck von der Leistungsfähigkeit eines solchen Amateurfernrohres machen, bevor man zu eigenen Anschaffungen schreitet. |
 |
Die parallaktische Montierung der Firma Sideres, die diese Fernrohre trägt, ist computergesteuert und ermöglicht das automatische Auffinden auch von lichtschwachen Objekten am aufgehellten Stadthimmel Recklinghausens.
Während des Tages werden mit dem Hauptteleskop Sonnenbeobachtungen mit einem speziellen gläsernen Schutzfilter durchgeführt. |
Ein Blick durch das Fernrohr
Aufgenommen durch eine Videokamera am Hauptteleskop - erst beim Abspielen eines Videos entsteht ein ähnlicher Eindruck wie bei der visuellen Beobachtung. Die Videos sind DivX4-komprimiert. Zum Abspielen wird der DivX4.12-Codec oder höher benötigt. Weitere Informationen dazu in unseren F.A.Q..
|
|
|
Auf das jeweilige Bild klicken zum Abspielen des Videos ( DivX erforderlich) |
Weitere transportable Teleskope des Fördervereins "Freunde der Volkssternwarte Recklinghausen e.V." ergänzen den Bestand der Volkssternwarte. Diese Teleskope (8"-Schmidt-Cassegrain, 100 mm-Newton-Spiegel) werden bei Sonderveranstaltungen wie z.B. zu Mondfinsternissen oder bei Vereinsveranstaltungen und Exkursionen eingesetzt. Sie werden aber auch auf Antrag für eine begrenzte Zeit an Vereinsmitglieder entliehen. Weitere Information hierzu gibt es beim Vorstand des Fördervereins.
Zur Geschichte der Westfälischen Volkssternwarte
Das Hauptgebäude der Westfälischen Volkssternwarte wurde 1953 feierlich eröffnet (siehe Presseartikel, Die Welt vom 17.10.1953). Bereits 1949 wurde der kleinere Uraniatempel westlich der großen Sternwarte in Betrieb genommen. Diese Erfolge sind den Bemühungen der Astronomischen Vereinigung Ruhrgebiet zu verdanken, die sich Mitte des 20. Jahrhunderts um Vinzenz Dahlkamp, einen Vermessungsingenieur der Stadt Recklinghausen, scharte.
Viele Mühen waren zu überwinden und viele finanzielle Hilfen zu mobilisieren, um dieses Werk bürgerschaftlichen Engagements zu vollenden. Eine wichtige Finanzierungshilfe in Höhe von 40.000 DM kamen von den USA, die durch den McCloy-Fond zum Aufbau kultureller und bildender Einrichtungen in der Nachkriegszeit wichtige Unterstützung für Initiativen dieser Art gewährleisteten. Die Sternwarte wurde bald zu einer öffentlichen Einrichtung der Stadt Recklinghausen mit Vinzenz Dahlkamp als ihrem ersten Direktor.
Weitere Informationen zur Geschichte der Sternwarte, des Planetariums und des Fördervereins. |

1953-2003
Fünfzig Jahre
Westfälische
Volkssternwarte

|
|
|