Der Uranus
| Uranus ist mit bloßem Auge praktisch nicht mehr
am Himmel zu entdecken. Daher wurde er auch erst im Jahre
1781 von William Herschel mit einem Teleskop entdeckt.
Wie Jupiter und Saturn besitzt Uranus keine feste Oberfläche und eine Vielzahl von Monden. Durch ein kleines Teleskop erscheint der Uranus als kleines blaugrünes Scheibchen. Nur mit einem größeren Amateurteleskop lassen sich einige Monde erkennen. |
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| Fünf große Monde waren vor dem Besuch der amerikanischen Voyager-2-Sonde bekannt. Mittlerweile wurden weitere kleine Monde und ein Ringsystem entdeckt. | |
| Die Monde des Uranus sind teilweise stark eingekerbt, was auf Kollisionen während der Entstehungsphase schließen lässt. | |
Uranus in Zahlen
| Masse (kg) |
8,686 x 1025 |
| Masse (Erde = 1) | 14,535 |
| Durchmesser (km) | 51 118 |
| Durchmesser (Erde = 1) | 4,007 |
| mittlere Dichte (g/cm3) | 1,29 |
| mittlere Entfernung von der Sonne (km) | 2,87 Mrd |
| mittlere Entfernung von der Sonne (Erde = 1) | 19,19 |
| Umdrehungsperiode (Stunden) | -17,9 |
| Umlaufzeit um die Sonne (Jahre) | 84,01 |
| Wolkentemperatur | -193 °C |
| Magnitude (Vo) | 5,52 |
| Die größten Uranusmonde | |
| Durchmesser Miranda (km) | 480 |
| Durchmesser Ariel (km) | 1 320 |
| Durchmesser Umbriel (km) | 1 020 |
| Durchmesser Titania (km) | 1 560 |
| Durchmesser Oberon (km) | 1 560 |