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Horizontastronomie
Die Beobachtung des Himmelsrandes ist im großstädtischen Ballungsraum Ruhrgebiet sehr schwierig geworden. Doch gerade hier hat der Bergbau mit seinen aufgeschütteten Halden künstliche Berge geschaffen, die die Sicht auf den Horizont wieder freigeben. |
Auf der Halde Hoheward baut der Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) auf Vorschlag des Initiativkreises Horizontastronomie im Ruhrgebiet e.V. ein neuzeitliches Horizontobservatorium, welches als öffentlich zugängliche Beobachtungseinrichtung der Himmelsbeobachtung und insbesondere der Beobachtung der Auf- und Untergangsorte von Sonne, Mond und ausgewählten Fixsternen gewidmet ist.
Die eigens dafür entwickelte Architektur, in der die Symmetrien des Himmels und die zyklische Wiederkehr der Gestirne und ihrer Bahnen zum Ausdruck kommt, dient der Wiederbelebung uralter Techniken der Zeitbestimmung und der Kalendereinrichtung.
Schon in der Steinzeit kamen in vergleichbaren Bauwerken und Kreisanlagen Beobachtungstechniken zur Anwendung, wie sie im Horizontobservatorium demnächst wieder aufleben sollen. Das wohl bekannteste steinzeitliche Bauwerk mit dieser Funktion ist Stonehenge in Südengland. |
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Als Teil des Initiativkreises und als Initiatoren des Projektes arbeiten wir seit 1999 an der Gestaltung und Planung des Projektes.
Der Initiativkreis Horizontastronomie bietet Führungen über die Halde und die Anlagen an.
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