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 Bemerkenswertes Fallbeispiel Die Visbeker Braut eine steinzeitliche Mondwarte?
 Die Abschlusssteine der Visbeker Braut vom Haupteingang der Grabanlage gesehen.
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Die Visbeker Braut in der Ahlhorner Heide (ca. 2500 - 2000 v. Chr.) ist eine der größten megalithischen Grabanlagen Norddeutschlands. Seit längerem wird über eine astronomische Richtungsfunktion dieses Bauwerks spekuliert (siehe z.B. Rolf Müller: Der Himmel über dem Menschen der Steinzeit). Und tatsächlich: Die Steinreihen deuten auf die Auf- und Untergangsazimuthe des Mondes in seinem Deklinationsextrem hin. Was für und gegen die astronomische Hypothese einer Mondbeobachtungsstätte spricht, wird in diesem Artikel kritisch diskutiert. Download: visbekerbraut.pdf (821 kB) |
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 Experimentelle Archäoastronomie Beobachtung einer Mondwende

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Was ist eine Mondwende? - In Anlehnung an die bekanntere Sonnenwende wird hier der Begriff der Mondwende erörtert, der bei Untersuchungen über die astronomischen Kenntnisse mutmaßlicher Steinzeitastronomen in archäoastronomischen Fachkreisen wiederholt kontrovers diskutiert wurde. Neben der Vorstellung einer eigenen Mondwendebeobachtung, auf die die Extrapolationstheorie von Alexander Thom exemplarisch angewendet wird, befindet sich im Manuskript ein Verzeichnis der maßgeblichen Literatur zu diesem Thema. Download: mondwende.pdf (992 kB) |
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 Experimentelle Archäoastronomie Vorschläge für neuzeitliche Kalenderobservatorien zur Wiederbelebung archaischer Beobachtungstechniken

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Ausführliche Projektbeschreibung des Astronomischen Parks auf der Halde Hoheward in Herten/Recklinghausen mit den einzelnen Beobachtungsstationen Horizontobservatorium, Sterntheater Circus Zodiacus, Obelisk, Sonnenkrypta mit Camera Obscura, Alignements und Geoglyphen.
Download: haldehoheward.pdf (1 MB)
Weitere Informationen zu dem Projekt auf der Homepage des Initiativkreises Horizontastronomie im Ruhrgebiet e.V.
www.horizontastronomie.de |
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 Kreis, Ellipse und Viereck Prähistorische Geometrie und Astronomie im Umfeld des geplanten Observatoriums auf der Halde Hoheward Gastbeitrag von Prof. Dr. Wolfhard Schlosser, Astronomisches Institut der Ruhr-Universität Bochum

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In diesem Artikel werden die vorzeitlichen geometrischen und astronomisch orientierten Strukturen Bochums in Wort und Bild vorgestellt.
Bereits vor 5000 Jahren legten die Menschen in dieser Region astronomische und kulturelle Aktivitäten an den Tag, die nun wieder mit dem Horizontobservatorium in einem Astronomischen Park auf der Halde Hoheward in Recklinghausen/Herten aufleben sollen.
Download: kreisellipseviereck.pdf (532 KB)
Links: Zeichnerische Rekonstruktion des Kreisgrabens in Bochum-Harpen von Meike Schlosser.
Weitere Informationen zu dem Projekt auf der Homepage des Initiativkreises Horizontastronomie im Ruhrgebiet e.V.
www.horizontastronomie.de |
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 Eine universelle Funktion zur Bewertung alter Sonnenobservatorien Gastbeitrag von Prof. Dr. Wolfhard Schlosser, Astronomisches Institut der Ruhr-Universität Bochum

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Eine der häufigsten Fragen in der Archäoastronomie ist die folgende: Gegeben sei ein Satz von n architektonischen Linien eines (prä)historischen Monuments. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich dabei um ein Sonnenobservatorium handelt?
Download: sonnenobservatorien.pdf (114 KB) |
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 Hinweise auf kalendarische Sonnen- und Mondbeobachtungen im 17. Jahrhundert an den Bruchhauser Steinen Sonnen- und Mondbeobachtungsstätten im Umfeld der Bruchhauser Steine
Beim Klick auf das Vorschauposter rechts erscheint eine hochaufgelöste Version im jpg-Format (2611 kB) |
Die vier gewaltigen Vulkanfelsen der Bruchhauser Steine auf dem Gebiet der Stadt Olsberg in Südwestfalen sind ein einzigartiges Natur- und Kulturdenkmal. Schon in vorgeschichtlicher Zeit wurden sie aufgesucht und als Eckbastionen einer Wallanlage auf dem Istenberg verwendet. Download: bst1_deutsch.pdf (963 kB)
Evidence for Precise Calendrical Observations in the 17th Century at the Bruchhauser Steine, Olsberg, Northrhine-Westphalia, Germany
Evidence for visual calendrical observations in the landscape surrounding the Bruchhauser Steine is presented. Recent archaeoastronomical discoveries let assume a sophisticated system of observation sites of arcminute accuracy applying the large volcanic rocks on the Istenberg as astronomical foresights of apparent solar and lunar size. Download: bst1_english.pdf (443 kB) (Dieser Beitrag ist in englischer Sprache.)

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 Exkursionsvorschläge für Sonnenaufgangsbeobachtungen an den Bruchhauser Steinen im Sauerland

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Die alten Beobachtungsstätten im Umfeld der Bruchhauser Steine bieten noch heute ideale Gelegenheiten, die Prinzipien der archaischen Kalenderastronomie in eigener Anschauung zu erleben. Die herausragenden Ereignisse sind die Sommersonnenwende am 21. Juni und der Maianfang.
Für die Beobachtung der Sonnenaufgänge an diesen Tagen gibt es Beobachtungsorte, die durch christliche Bildstöcke aus dem 17. Jahrhundert kenntlich gemacht sind. Von dort aus sind die Sonnenaufgänge zwischen den Felsen des Istenbergs zu sehen, die als Peilmarken für die Sonnenbahn Verwendung finden. Bemerkenswert ist jeweils der streifende Vorbeizug der Sonne am Felsprofil des Feldsteins, was auch mit einer Camera Obscura sichtbar gemacht werden kann.
Die beiden Ankündigungszettel links dienen der Erläuterung dieser Ereignisse und sind für eine Exkursionsplanung geeignet. Durch Anklicken erhält man eine vergrößerte Darstellung. |
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 Programmvorschlag für eine Exkursion zu den weltberühmten Megalithstätten in Wiltshire im Süden Englands
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Ein Programm und Ablaufplan für eine 4-tägige Exkursion nach Stonehenge, Salisbury und Avebury ist hier im Dokument
wiltshire_exkursion.pdf (19 kB)
zu finden.
Durch Anklicken der kleinen Karte erhält man eine hochauflösende Ansicht des Exkursionsgebietes (500 kB). |
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Stonehenge

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Stonehenge gilt als Paradebeispiel für die astronomische Orientierung megalithischer Baudenkmäler. Der eindeutige archäologische Nachweis einer astronomisch-kalendarischen Verwendung der Anlage lässt sich aber nicht führen. Als bemerkenswertester architektonischer Aspekt ist die solare Ausrichtung des Haupteingangs, des Heelstones und der sich anschließenden 500 langen Prozessionsstraße zu nennen. Die Bilder dieses Archivs entstanden während einer Exkursion zu den Megalithstätten in Wiltshire im Sommer 2001. Sofern sie die in der Literatur diskutierten astronomischen Blickrichtungen zeigen, ist dies kenntlich gemacht.
Galerie Die Landschaft - Die Kreisgrabenanlage - Das zentrale Monument |
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Avebury

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Avebury gilt als herausragendes Zentrum der megalithischen Kultur im Süden Englands. Ein gewaltiger Kreisgraben umgibt mehrere ringförmige Steinsetzungen. Steinalleen verbinden den Ring mit weiteren Stätten im näheren Umfeld, in dem mit dem Silbury Hill ein weiteres herausragendes Erdbauwerk des bronzezeitlichen Europas zu finden ist. Die Aufnahmen entstanden während der Wiltshire-Exkursion im Sommer 2001.
Avebury1.jpg - Avebury2.jpg - Avebury3.jpg SilburyHill.jpg |
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 Theoretische Archäoastronomie Die Bahnen der hellsten Sterne vor der Zeitenwende Zur Berechnung der Äquatorialkoordinaten in vergangenen Epochen
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In diesem Aufsatz werden die durch Präzession und Eigenbewegung bedingten Variationen der Äquatorialkoordinaten für die hellsten Sterne mit großer Genauigkeit berechnet und zeichnerisch und tabellarisch dargestellt. Die Datengrundlage liefert der Hipparcos-Katalog (J1991.25), die Präzession wird nach dem Verfahren von Lieske et al. berücksichtigt, die Präzessionskonstanten stammen von Simon et al. (vollständige Referenzen im Text).
Download: sternevorderzeitenwende.pdf (1020 kB) |
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 Theoretische Archäoastronomie Tabellenwerk der extremalen Horizontstände von Sonne und Mond von -3000 bis zur Zeitenwende für die geographischen Breiten von 45° bis 55°

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Das vorliegende Tabellenwerk listet die sechs Aufgangsnordazimuthe der folgenden Wendeorte von Sonne und Mond auf: Große Mondwende Nord, Sommersonnenwende, Kleine Mondwende Nord, Kleine Mondwende Süd, Wintersonnenwende, Große Mondwende Süd.
Unter Berücksichtigung der mittleren Horizontrefraktion und der mittleren Horizontalparallaxe des Mondes umfasst es die Horizontorte der Gestirnsmitten, Ober- und Unterränder für den Zeitraum von -3000 bis 0 in einer Schrittweite von 300 Jahren und die nördlichen Breiten zwischen 45° und 55° in Schrittweiten von 0,1°.
Download: breitentabellen.pdf (358 kB) |
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 Methode und Fallbeispiel einer Landschaftsanalyse Untersuchung des Fundortes der Bronzeurne von Gevelinghausen auf astronomische Auffälligkeiten
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Sind herausragende bronze- und hallstattzeitliche Kultgegenstände an Orten niedergelegt worden, die aufgrund topographischer Besonderheiten als Beobachtungsorte für die Kalenderastronomie verwendet wurden?
Dieser Aufsatz behandelt einen Einzelfall und stellt eine Analysestrategie für die Landschaften besonderer Fundorte vor.
Download: bronzeurne.pdf (1619 kB) |
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 Theoretische Archäoastronomie Die Sternphasen der Plejaden in der Bronzezeit Zur theoretischen Berechnung und kalendarischen Verwendbarkeit von Sternphasen

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In dieser Arbeit wird ein theoretisches Modell von B.E. Schaefer zur Berechnung heliakischer Sternphasen auf die achronichischen Sternphasen erweitert und zur Bestimmung der Kalenderdaten der Plejaden im Europa der Bronzezeit angewendet. Das theoretische Modell ist ausführlich beschrieben und kann auch für eigene Sternphasenberechnungen leicht umgearbeitet werden. Der kulturgeschichtliche Hintergrund für die ausschließliche Behandlung der Plejadenphasen in dieser Arbeit ist ihre Darstellung auf der spektakulären Himmelsscheibe von Nebra, die auf die Epoche 1600 v. Chr. datiert wird.
Download: plejadenphasen.pdf (1663 kB) |
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 Theoretische Archäoastronomie Die Verwendung von Sternphasen zur Zeitbestimmung bei Hesiod

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”Stehen nun Orion und Sirius mitten am Himmel und grüßt die rosenfingrige Eos den Arkturos, dann, Perses, lies alle Trauben und bringe sie heim,...” ( Hesiod, Werke und Tage)
Der griechische Dichter Hesiod lebte um 700 v. Chr. als Bauer im böotischen Dorf Askra. In Werke und Tage beschreibt er die richtigen Zeitpunkte für Aussaat, Ernte, Seefahrt etc. anhand von Sternphasenerscheinungen. Dieser Aufsatz stellt neue Berechnungen dieser kalendarischen Stichdaten vor und vergleicht die Ergebnisse mit den Angaben von F.K.Ginzel im Handbuch der mathematischen und technischen Chronologie von 1911 (Bd. 2).
Download: hesiodsphasen.pdf (1263 kB) |
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 Theoretische Archäoastronomie Die Phasen der hellsten Sterne in der Bronzezeit Theoretische Grundlagenermittlung für denkbare Sternphasendeutungen der Himmelsscheibe von Nebra

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Die Verteilung der Sternsymbole auf der Himmelsscheibe von Nebra ist - abgesehen von der kleinen Gruppe aus sieben gedrängt stehenden Sternen - außerordentlich ebenmäßig. Die nahe liegende Deutung ist folgende: Der Künstler hat absichtlich so gehandelt, um jede Art von Struktur und Klumpung in der Verteilung zu vermeiden. Verbirgt sich vielleicht ein noch unentdecktes Ordnungsprinzip dahinter?
Denkbar ist z.B., dass die Verteilung Sternphasen wie z.B. heliakische Auf- oder Untergänge bestimmter prähistorischer Zeitsterne in der Dämmerung widerspiegelt.
In diesem Aufsatz werden die theoretischen Grundlagen für mögliche Sternphasendeutungen entwickelt und bereitgestellt.
Download: sternphasen1600bc.pdf (2810 kB)
zur Dynamischen Interpretation der Himmelsscheibe von Nebra |
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 Programmvorschlag für eine Exkursion ins Fundgebiet der Himmelsscheibe von Nebra

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Die Himmelsscheibe von Nebra wurde 1999 von Raubgräbern auf dem Gipfel des Mittelbergs im Ziegelrodaer Forst (Bild links) bei Nebra in Sachsen-Anhalt gefunden. Auf dem Mittelberg finden umfangreiche archäologische Ausgrabungen zur Untersuchung dieses prähistorischen Observatoriums statt. Die Sicht vom Mittelberg auf den Kyffhäuser und den Harz ist zur Zeit wegen der Bewaldung nicht möglich. Der Berg Orlas südwestlich von Nebra bietet aber gute Aussicht und Fernsicht bis zum Brocken. Die Exkursion führt zu den archäologisch und landschaftlich reizvollen Stätten bei Nebra und zur Trojaburg von Steigra.
Download: exkursion_nebra.pdf (128 kB) |
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 Methode und Fallbeispiel einer Landschaftsanalyse Archäoastronomische Untersuchung des neolithischen Palisadenrondells auf der Schalkenburg

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Auf dem Plateau des Bergsporns Schalkenburg bei Quenstedt in Sachsen-Anhalt stand einst ein fünfgliedriges Palisadenrondell mit drei Zugangswegen.
Sind die Zugänge ins Innere der Anlage astronomisch orientiert?
Diese Arbeit liefert einige mögliche astronomische Deutungshypothesen.
Download: schalkenburg.pdf (1,7 MB)
(November 2004) |
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 Eine überraschende neue Deutung des Stonehenge-Bauplans als Projektion der Himmelskugel auf die Ebene unter der Voraussetzung der A = f - Symmetrie

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Wendet man die alte Technik des zeichnerischen sphärischen Rechnens zur Darstellung des Sonnenaufgangs der Sommersonne auf dem 51. Breitengrad an, so gleicht die Zeichnung dem Grundriss von Stonehenge in seinen wesentlichen Elementen Aubry-Kreis, Stationsviereck, Sarsenkreis und Prozessionsstraße. Die Konstruktion basiert auf der Annahme, dass das Aufgangsnordazimuth der Sommersonne A der geographischen Breite f (Phi) gleicht (sog. "A = f - Symmetrie"). Womöglich verbirgt sich darin der Grund für die Errichtung des Bauwerkes auf dem 51. Breitengrad.
Im Manuskript wird zunächst die Technik des zeichnerischen sphärischen Rechnens ausführlich erläutert und dann die Anwendbarkeit auf den Bauplan von Stonehenge vorgestellt.
Download: sphaere.pdf (1,13 MB) |
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 Untersuchung der Galeriegräber von Soest-Hiddingsen und Beckum-Dalmer auf astronomische Auffälligkeiten

Bestattungsszene vor einem Galeriegrab; Rekonstrukt. Westfälisches Museum für Archäologie, Herne
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Sind Steinzeitgräber astronomisch orientiert bzw. erfolgte die Auswahl ihrer Orte nach astronomisch-geodätischen Gesichtspunkten? - In diesem Aufsatz werden die westfälischen Galeriegräber von Soest-Hiddingsen und Beckum-Dalmer hinsichtlich dieser Fragestellung analysiert. Verschiedene Interpretationsansätze, die sich daraus ableiten lassen, werden gegenübergestellt, ohne dass eine endgültige Entscheidungsfindung möglich ist.
Download: steinkisten.pdf (2,1 MB)
Aufnahme des nördlichsten Mondaufgangs in der Mondwendesaison 2006 vom Galeriegrab in Beckum-Dalmer. Der Eingang des Grabes zeigt auf den nördlichsten Aufgangspunkt des Mondes in Richtung des Höxberges (Näheres siehe Artikel). Langzeitbelichtete Aufnahme vom 19.08.2006 zur Dokumentation der Aufgangsbahn des Mondes im Stand der nördlichen Großen Mondwende (klicken zum Vergrößern). |
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 Zur astronomischen Orientierung von Bauwerken und Städten der Azteken, Mayas und Inkas im präkolumbischen Amerika mit einer besonders ausführlichen Behandlung des Caracols von Chichén Itzá

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Dieser Aufsatz beschäftigt sich mit dem Thema der Zeitrechnung der Ureinwohner Amerikas. Heute noch ragen die Bauten dieser Hochkulturen aus den tropischen Regenwäldern hervor und erzählen uns, wie anhand des Laufs der Sonne und der Gestirne die Zeit bestimmt wurde. Es werden Beispiele wie der Templo Mayor aus dem ehemaligen Tenochtitlán, der Torreon in Machu Picchu, El Castillo in Chichén Itzá und die Stadtanlagen von Teotihuacán, Monte Alban und Cuzco behandelt. In der archäoastronomischen Literatur wird für alle diese Bauwerke und Orte eine Bezugnahme auf Himmelsereignisse in Betracht gezogen, was hier auf der Basis eigener Berechnungen und Interpretationsideen kritisch untersucht und bewertet werden soll. Die Behandlung des Caracols von Chichén Itzá nimmt dabei besonderen Raum ein, weil der Caracol als die Maya-Sternwarte schlechthin gilt.
Thorsten Zipser, Schülerpraktikant im Oktober 2006 und Juni 2007 Burkard Steinrücken, Westfälische Volkssternwarte und Planetarium Recklinghausen
Download: aztek_maya_inka.pdf (4,0 MB) |

Mythos "Sternhof"
Archäoastronomische Nachbetrachtung zu den vermeintlichen Sternortungslinien im Haus Gierke in Schlangen-Oesterholz

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Haus Gierke in Schlangen-Oesterholz, am Rand der Senne gelegen, ist von Wällen und Mauern umgeben, die ein unregelmäßiges Sechseck bilden. In den 1920er Jahren stellte Wilhelm Teudt, ein Privatgelehrter aus Detmold, die Vermutung auf, Haus Gierke sei einst Sitz einer germanischen Gelehrtenschule gewesen. Die Wälle seien auf die Auf- und Untergangspunkte von bestimmten Sternen und die Mondwenden ausgerichtet. Die Berliner Astronomen Neugebauer und Riem bescheinigten ihm dies durch ein Gutachten. Seitdem wird Haus Gierke auch "Sternhof" genannt. Hier wird die kuriose Forschungsgeschichte aufgerollt, das astronomische Gutachten nachgerechnet und beschrieben, wie sich die mittlerweile widerlegte Sternhof-Idee verselbstständigt hat und zum archäoastronomischen Mythos wurde, der auch heute noch Nachwirkungen zeigt.
Download: mythos_sternhof.pdf (2,7 MB) |

Sonnenwenden und Mondwenden
Astronomische Grundlagen der Wenden von Sonne und Mond am Horizont und ihre Bedeutung in der Archäoastronomie

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Zur Erklärung der Ausrichtung von Gräbern und Gebäuden, Zugängen von Kreisgrabenanlagen und anderen vorzeitlichen Gebäuden und Erdwerken werden in der Archäoastronomie gerne die Sonnen- und Mondwenderichtungen bemüht. Dabei sind jedoch einige grundlegende astronomische und mathematische Aspekte zu beachten, wovon diese Arbeit handelt. Dazu zählt die Genauigkeit von Horizontbeobachtungen, der Einfluss der Elevation des Landschaftshorizontes in der beobachtbaren Richtung, die Lichtbrechung und Höhenparallaxe in Horizontnähe, die Bestimmbarkeit des Zeitpunktes der Sonnenwenden im Kalender und schließlich, als Ausgangsüberlegung für die Abgrenzung von zufällig auftretenden Orientierungen, die Häufigkeit, mit die Sonne oder der Mond über einen längeren Zeitraum hinweg in bestimmten Horizontrichtungen erscheinen.
Illustrierende Beispiele für mögliche Sonnen- und Mondwendebeobachtungsstätten aus der archäoastronomischen Forschungspraxis ergänzen die theoretische Abhandlung.
Download: sm_wenden.pdf (3,5 MB) |